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Angkor - Tag 19: fast im Ziel



Noch 50 Meilen. Das können 5 oder 10 oder noch mehr Stunden sein. Jetzt ist es 11:30 Uhr Ortszeit und so sollten wir heute ankommen. Wir haben uns natürlich Sonnenuntergangsstimmung mit Empfangskappelle und Bad in der Menge vorgestellt. Jetzt können wir es auf den schwachen Wind schieben, dass wir vermutlich nur von einem übernächtigten ARC Vertreter begrüßt werden, während alle schon schlafen und wir selber schnellstens ins Bett wollen.

Wir wird das sein – anzukommen? Letzte Nacht ist keine 100m hinter uns die Odessa durchgekreuzt. Wir liefern uns schon lange ein Kopf an Kopf rennen, allerdings gilt das nur für ozeanische Maßstäbe, was praktisch bedeutet, dass wir sie nicht sehen oder kaum sehen. Ich kann ohne Ironie sagen, dass es mir tatsächlich plötzlich etwas voll wurde, als die so dicht hinter / neben uns war und dazu noch mindestens vier Menschen sichtbar waren.

Ich habe tatsächlich nur ein Buch geschafft zu lesen – Homo Deus. Immerhin habe ich das langsam gelesen.

Habe ich eine neue Erfahrung von Weite? Ich schätze, dass wir etwa eine Fläche sehen, die so groß wie Hamburg ist. Die Größe des Meeres bleibt trotz den vielen Tagen so verschwommen, wie sie es schon vorher war. Manchmal denke ich, es zu begreifen und dann überspannt es meine Vorstellungskraft doch wieder. Es ist auch relativ: Die Strecke quer über den Atlantik ist bezogen auf den Pazifik lediglich ein Drittel. So operiert man mit Vergleichen und versucht es zu begreifen. Tatsächlich kann man eben wegen der Erdkrümmung recht wenig sehen. Das sieht vom Flugzeug oder aus dem Weltall dann schon anders aus.

Eine Freundin beruhigte mich vor Abfahrt damit, dass sich in unserem Alter drei Wochen ja anfühlten wie frühet eine Woche und ich gebe ihr Recht: Die Reise hat sich kurz angefühlt. Paradoxerweise fühlt es sich allerdings sehr lange her an, dass ich zuhause war bzw. meine Kinder gesehen habe. So kann ich auch sagen, dass mir eigentlich keine Reise zu lang ist, aber ich ungern zu lange weg bin.

Daniel Debes, S/Y Angkor, 50 Meilen vor St. Lucia, 07.12.2017



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